Das Hohe Friedensfest wird Immaterielles Kulturerbe

(c) Christian MenkelJedes Jahr am 8. August feiern Augsburgerinnen und Augsburger das Hohe Friedensfest mit einem eigenen Festtag. Den kirchlichen Auftakt bilden ökumenische Gottesdienste, den Abschluss das abendliche Festkonzert.

Bei einem Festakt im Neuen Schloss Schleißheim am 3. Juli 2018 wurde unser Hohes Friedensfest in der Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof Dr. Marion Kiechle überreichte Stadtdekanin Susanne Kasch und der Leiterin des Friedensbüros, Christiane Lembert-Dobler, die Urkunde. Eine Delegation aus 20 Personen – unter ihnen Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Mitglieder des Runden Tisches der Religionen, die Organisatoren des Kinderfriedensfestes, die Leiterin des Kulturbüros Elke Seidel, Mitarbeiter*innen des Friedensbüros – stellten das Augsburger Hohe Friedensfest vor. Ausschlaggebend für die Aufnahme in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes des Freistaates Bayern war, dass unser Hohes Friedensfest ein Fest mit langer Geschichte und Tradition ist, das aber die Probleme und Fragen des Friedens in der Gegenwart zu seinem Thema gemacht hat und sich z.B. am Runden Tisch der Religionen oder mit vielen aktuellen Veranstaltungen für den Frieden in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus engagiert. Nun ist das Hohe Friedensfest zur Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Bundesrepublik Deutschland nominiert.