St. Anna ist eine evangelische Kirchengemeinde mitten im Zentrum Augsburgs, zu der etwa 2400 Gemeindeglieder vor allem aus der Innenstadt, dem Anton- und dem Thelottviertel gehören. Weil sie sich mit St. Anna verbunden fühlen, haben sich auch evangelische Christen aus anderen Teilen der Stadt und benachbarten Orten der Gemeinde zugewandt.

St. Anna ist aber auch eine historisch und kunstgeschichtlich weit über die Grenzen Augsburgs hinaus bedeutsame Kirche, die jedes Jahr ungezählte Besucher aus aller Welt anzieht. Seit dem Beginn der Reformation sind wichtige Etappen des ökumenischen Prozesses mit St. Anna verbunden. So ist St. Anna ein Ort der Begegnung. Nicht zuletzt die Kirchenmusik macht viele Augsburger zu regelmäßigen Besuchern.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, mit uns Gottesdienste zu feiern, an Führungen teilzunehmen, kirchenmusikalische Veranstaltungen zu besuchen - aber zunächst einmal dazu, sich auf dieser Homepage umzusehen. Vielleicht entdecken Sie dabei noch anderes, das für Sie von Interesse ist.

Wir freuen uns auch, von Ihnen zu hören.

Herzlich,
Ihr Thomas Hegner, Pfr.

Reiberhof
Bildrechte: unbekannt

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“

… wenn das Mathebuch, begleitet von ei­nem frustrierten „Ich kapier´ das nie!“ in die Ecke fliegt, wenn ein neuer Termin nur mit Schmerzen noch in den Kalender hineinzu­quetschen ist, wenn der Blick am Frühstücks­tisch auf die Schlag­zeilen der Tageszeitung fäll – jedesmal spüren wir: wir leben in her­ausfordernden Zeiten.

Roman Pertl
Bildrechte: Jan-Pieter Fuhr

Das Staatstheater Augsburg ab 1. Februar 20 Uhr mit einem Theatermonolog zu Gast

Er hat einen Namen, den jeder kennt und den er selber nie ausspricht. Seit zweitausend Jahren ist sein Schicksal untrennbar mit dem von Jesus Christus verbunden, den sie Messias nannten und doch an ein Kreuz nagelten. Jetzt aber spricht er – nicht als Entschuldigung, nicht als Rechtfertigung. Sondern um sich heranzureden an den Verrat an seinem besten Freund, Meister, Heiland.

Michael Nonnenmacher
Bildrechte: Irmgard Hoffmann

Liebe LeserInnen,
es gibt Momente im Leben, die man nie vergisst. So ist mir der Tag meiner Einführung als Kantor bei St. Anna am 10. November 1991 noch lebhaft in Erinnerung. Draußen auf dem Martin-Luther-Platz lauschte ich den 3 Glocken kurz vor dem Beginn des Gottesdienstes. Mit einem festlichen Präludium von Johann Sebastian Bach, einer Bitte um den Heiligen Geist „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“, tat ich meine ersten „offiziellen“ Schritt als Kantor bei St. Anna. Damals noch am einzigen Spieltisch der Orgel unten im Kirchenschiff.